Programm

Donnerstag 14. März
Pädagogische Hochschule Zürich, Gebäude LAA, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich
17:30-18:00 Uhr: Einlass
18:00-18:10 Uhr: Begrüssung
18:10-18:50 Uhr: Impulsreferate
18:50-19:40 Uhr: Paneldiskussion
19:40-20:00 Uhr: Diskussion und Schluss
ab 20:00 Uhr: Apéro

Anfahrtsplan

Referenten

Impulsreferate

 

Roland Siegwart ist seit 2006 Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich und seit 2015 Co-Direktor von Wyss Zurich. Er schloss 1989 seine Doktorarbeit am Departement für Maschinenbau der ETH Zürich ab. Anschliessend beteiligte er sich am Aufbau eines Start-ups, war Professor an der EPFL sowie Gastforscher an der Stanford Universität und am Ames Research Center der NASA. 2010-2014 wirkte er als Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen in der ETH-Schulleitung. Er ist Verwaltungsrat mehrerer Firmen, war Koordinator diverser europäischer Projekte und Mitgründer einiger Spin-offs. Er ist IEEE Fellow, Vorstandsmitglied der International Federation of Robotics Research, sitzt im Editorboard verschiedener Robotik-Journalen und war Chairman mehrerer Robotik-Konferenzen.

Dr. Markus (Mark) Höpflinger absolvierte sein Masterstudium in Elektro- und Informationstechnik an der ETH Zürich. Nach dem Abschluss war er als Ingenieur an der Entwicklung des Fortbewegungssystems für den Mars-Rover «ExoMars» der Europäischen Weltraumorganisation beteiligt. Im Anschluss promovierte er am Labor für Autonome Systeme (ASL) der ETH Zürich im Bereich der Laufrobotik. Von 2013 bis 2015 war Mark Höpflinger leitender Forscher nationaler und internationaler Forschungsprojekte des ASL. Seit 2015 arbeitet er für armasuisse Wissenschaft und Technologie, das Technologiezentrum des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Dort ist er Direktor des Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrums und Forschungsleiter für Drohnen und Roboter.

 

Weitere Podiumsgäste

 

Markus Farner leitet die Arbeitsgruppe des BAZL, die für alle Aspekte der sicheren Integration von Drohnen in den schweizerischen Luftraum verantwortlich ist. Die risikobasierte Vorgehensweise, die von dieser Arbeitsgruppe entwickelt wurde, bilden zusammen mit den liberalen rechtlichen Rahmenbedingungen die Schlüsselfaktoren für den Erfolg der wachsenden Schweizer Drohnenindustrie. Diese Vorgehensweise bildet auch die Basis für ein international harmonisiertes Regelwerk, dass derzeit entwickelt wird. Auf internationaler Eben vertritt Markus Farner die Schweiz in den Joint Authorities Rulemaking unmanned Systems (JARUS). Innerhalb JARUS leitet er die Arbeitsgruppe, welche für die Entwicklung von Bauvorschriften für unbemannte Luftfahrtsysteme verantwortlich ist.

Stephanie Lambert ist eines der ersten Mitglieder von Wingtra. Das Spin-off der ETH Zürich entwickelt und vermarktet neuartige Drohnen für Vermessung, Landwirtschaft und Umweltschutz. Heute leitet sie als Head Global Direct Sales den globalen Direktvertrieb. Studiert hat sie in St. Gallen, Buenos Aires und Tel Aviv, und abgeschlossen mit einem Master in International Affairs and Governance der Universität St. Gallen. Während ihrer akademischen Ausbildung arbeitete sie als persönliche Assistentin einer Nationalrätin und eines Kantonsrats des Kantons Zürich. Neben ihrem Engagement bei Wingtra ist Stephanie Lambert Mitglied des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe und erarbeitet dabei ein Konzept für die Integration von Drohnen. 

Andrea Marrazzo arbeitet seit fünf Jahren bei der Schweizerischen Post und ist Programmleiter Autonomous Delivery & IoT. Innerhalb des Programms werden unterschiedlichste autonome Technologien wie Drohnen, Lieferroboter oder Indoor Roboter auf ihre Marktreife und Eignung für den Einsatz in der Schweiz geprüft, pilotiert und eingeführt. Seit Oktober 2017 sind die Drohnen der Post in Lugano für die Spitalgruppe EOC produktiv im Einsatz. Letztes Jahr konnten zwei neue Verbindungen in Zürich in Betrieb genommen werden und weitere werden folgen.

 

 

 

Markus Waibel ist Mitbegründer, Direktor und COO der Verity Studios AG, einem Schweizer Unternehmen, das dynamische Maschinen und zugehörige Systeme für Live-Events und andere Branchen entwickelt. Zudem ist er Präsident der Drone Industry Association Switzerland. Er erwarb 2003 einen MSc in Technischer Physik an der Technischen Universität Wien und promovierte 2007 an der EPFL in Robotik. 2006 war er Mitinitiator des IT-Projekts «routeRANK», dem weltweit ersten multimodalen Reiseplanungstool. Das daraus entstandene Unternehmen leitete er gemeinsam mit dem Firmengründer, bis er 2008 zur Robotik zurückkehrte. Von 2010 bis 2014 war er stellvertretender Direktor des Instituts für Dynamische Systeme und Regelung der ETH Zürich und Programmleiter des Cloud-Robotik-Projekts «RoboEarth».

 

 

Ihre Moderatorin


Olivia Kühni, hat an der Universität St. Gallen Internationale Beziehungen studiert. Es folgten Journalismusschulen in Hamburg und Luzern. Ihren ersten Job hatte sie im Newsnetz, der damals noch jungen Onlinemaschine von Tamedia: Sie arbeitete erst Schicht am Newsdesk, dann als stellvertretende Nachrichtenchefin, schliesslich im Ressort Wirtschaft. Längere Reportagen schrieb sie für die Zeit und 2012 ging sie zur Handelszeitung. Beim Schweizer Monat war sie stellvertretende Chefredaktorin und seit 2018 schreibt sie für die Republik. Seit 2014 moderiert sie auch Anlässe, wobei sie aber auf eine klare Trennung von ihrer journalistischen Tätigkeit achtet.

 

 

Studie der TA-Swiss «Zivile Drohnen, eine zukunftsweisende Technologie?» 

Download «Ferngelenkte fliegende Kisten.» Kurzfassung der Studie (20 Seiten) 

Download «Zivile Drohnen – Herausforderungen und Perspektiven» (252 Seiten)